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Musizieren – ein Leben neben dem Schreiben

Okarina

Ein Hobby, das ich leider zu oft vernachlässige, ist das Musizieren. Vor vielen Jahren hatte ich mir eine hochwertige Okarina zugelegt. Sie ist ein seltenes Instrument – die meisten Leute werden sie eher aus den Videospielen der „The Legend of Zelda“-Reihe kennen. Entsprechend sind die spezialisierten Musikschulen etwas rar gesät, doch glücklicherweise kann man das Spielen auf der Flöte dank Übungsheft und unzähligen Youtube-Beiträgen selbst erlernen. Dabei machte ich wahrlich Fortschritte – zwar im Schneckentempo, aber immerhin. Schließlich war ich sogar soweit gekommen, dass ich an einem Wettbewerb teilnahm und diesen auch noch gewann. Der Preis war eine verbesserte Okarina mit 12 Löchern und ein Notenbuch mit sämtlichen Stücken der Zeldaspiele. Das neue Instrument klang angenehmer, hatte einen höheren Tonumfang und lag besser in der Hand. Auf ihr konnte ich die Liste meiner auswendig gelernten Stücke vervielfachen. Die Okarina begeistert mich immer wieder aufs Neue, nicht nur durch ihre ästhetische Form oder den schönen Melodien. Sondern weil sie wie ein Zugang zu anderen Welten ist.

 

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Kalimba

Die Kalimba ist ebenfalls ein eher seltenes kleines Instrument, aber eher etwas für nebenbei. Ich fand dieses Exemplar auf einen Mittelalter-Markt, aber ich hatte auch vorher schon von dem so genannten „Taschenklavieren“ gehört. Denn mittlerweile gibt es sie in hochwertigen Ausführungen und meine Frau war lange schon im Besitz einer solchen. Das Besondere an dem Instrument: Es genügt, ein bisschen rhythmisches Gefühl zu haben, um der Kalimba angenehme Töne zu entlocken. Sehr empfehlenswert also, wenn man Musik spielen möchte, jedoch wenig Muße hat, erst einmal ein Instrument zu erlernen oder sich mit der Notenlehre zu befassen.

 

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Einen inspierierenden Blog-Beitrag zur Kalmiba findet ihr hier:

www.kirschenimregen.wordpress.com

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